Altbauwohnung mit Stuck an der Decke und den Wänden, 2 Fenster mit Blick auf Bäume und Berge

Immobilie kaufen – diese Fragen sollten Sie sich stellen

Der Kauf einer eigenen Immobilie ist ein großer Schritt und will gut überlegt sein. Bevor Sie sich in die Suche stürzen, sollten Sie einige grundlegende Fragen für sich klären, um spätere Überraschungen zu vermeiden. Hier ist ein Überblick der wichtigsten Punkte, die Sie beachten sollten:

Wie viel Immobilie kann ich mir leisten?

Bevor Sie den ersten Besichtigungstermin planen, ist es entscheidend, ein klares Bild Ihrer finanziellen Möglichkeiten zu haben. Ein großer Garten und viele Zimmer sind verlockend, aber ohne solide Kalkulation kann dies schnell zu einer finanziellen Belastung werden. Prüfen Sie, wie viel Eigenkapital Sie zur Verfügung haben und wie hoch Ihre monatliche Kreditrate maximal sein darf, ohne Ihr Budget zu überlasten. Nutzen Sie gegebenenfalls Online-Budgetrechner, die viele Banken anbieten. Außerdem lohnt sich ein Blick auf Fördermöglichkeiten in Ihrem Bundesland – gerade im Bereich der Eigenheimförderung gibt es oft attraktive Angebote.

Welche Art von Immobilie passt zu mir?

Wenn das Budget feststeht, können Sie überlegen, welcher Immobilientyp Ihren Bedürfnissen entspricht. Eine Eigentumswohnung könnte ideal sein, wenn Sie sich wenig um Außenflächen kümmern möchten, aber dennoch Freiluft genießen möchten – ein Balkon reicht hier oft aus. Liegt Ihnen jedoch die Gartenpflege am Herzen, kann ein Haus mit Garten die bessere Wahl sein. Denken Sie langfristig: Planen Sie, in der Immobilie alt zu werden, sollten Sie eventuell schon jetzt den möglichen Bedarf für altersgerechte Umbauten berücksichtigen.

Mit welchen Nebenkosten beim Kauf muss ich rechnen?

Zum Kaufpreis selbst kommen meist noch zusätzliche Nebenkosten hinzu. Diese können beispielsweise die Grunderwerbsteuer, die Notarkosten und – sofern Sie einen Makler beauftragen – die Maklerprovision umfassen. Auch Sanierungs- oder Renovierungskosten könnten nötig sein, wenn die Immobilie nicht neuwertig ist. Da sich die Höhe dieser Kosten je nach Bundesland und Immobilienzustand stark unterscheiden kann, empfiehlt es sich, die genauen Kosten professionell einschätzen zu lassen.

Worauf sollte ich beim Kaufvertrag achten?

Ein Immobilienkaufvertrag ist ein komplexes Dokument, das rechtlich bindend ist. Nehmen Sie sich Zeit für die Durchsicht des Vertrags, bevor der Notartermin stattfindet. Sie sollten alle Angaben zur Immobilie, zum Verkäufer, zur Übergabe und zu eventuellen Einbauten im Vertrag genau überprüfen. Sollte Ihnen während des Notartermins noch etwas auffallen, können Änderungen auch direkt beim Termin noch vorgenommen werden.

Unsicher aufgrund der momentanen Krisen?

Die derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheiten können den Immobilienkauf komplizierter erscheinen lassen. Ob die richtige Zeit für den Kauf gekommen ist, lässt sich am besten mit einem Makler oder Finanzberater klären, der sich in der aktuellen Marktlage auskennt.

Sie überlegen, eine Immobilie zu kaufen und haben Fragen? Wir stehen Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Sie gerne bei jedem Schritt des Kaufprozesses.


Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Weibliche und andere Geschlechteridentitäten sind selbstverständlich mitgemeint. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bei spezifischen Anliegen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

Hand hält Papierhaus in Hand, dahinter männliche Person unscharf

Warum ein Immobilienmakler?

Die Beauftragung eines Immobilienmaklers bietet zahlreiche Vorteile, die den Verkaufsprozess erheblich erleichtern und optimieren können. Mit unserer Expertise und Unterstützung stellen wir sicher, dass Ihr Immobilienverkauf reibungslos verläuft und Sie den besten Preis für Ihre wertvollen Erinnerungen erzielen.

Der Immobilienverkauf – eine der wichtigsten Entscheidungen Ihres Lebens

Beim Verkauf Ihrer Immobilie geht es nicht nur um erhebliche Summen, sondern auch um ganz private Erinnerungen und ein Stück aus Ihrem Leben. Gehen Sie mit Ihrer Immobilie genauso wenig leichtfertig um wie mit Ihrer Gesundheit. Legen Sie Ihre Immobilie in die Hände eines Fachmanns und vermeiden Sie die vermeintlich kleinen Fehler, die Ihnen schnell über den Kopf wachsen können.

1. Marktkenntnis

Immobilienmakler verfügen über umfassende Kenntnisse des lokalen Marktes, einschließlich Preisentwicklungen, Trends und Besonderheiten. Diese Expertise ermöglicht eine realistische Einschätzung des Marktwerts Ihrer Immobilie und hilft, den besten Preis zu erzielen.

2. Professionelle Vermarktung

Ein Makler nutzt effektive Marketingstrategien, um Ihre Immobilie potenziellen Käufern oder Mietern ansprechend zu präsentieren. Dazu gehören hochwertige Fotos, ansprechende Exposés und die Nutzung verschiedener Verkaufsplattformen, wodurch die Sichtbarkeit und Attraktivität der Immobilie erhöht wird.

3. Zugang zu einem Netzwerk

Immobilienmakler haben Zugang zu einem breiten Netzwerk von potenziellen Käufern, Investoren und anderen Fachleuten. Dies kann den Verkaufsprozess beschleunigen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, den passenden Käufer zu finden.

4. Verhandlungsführung

Ein erfahrener Makler übernimmt die Verhandlungsführung mit potenziellen Käufern oder Mietern. Professionelle Verhandlungen führen oft zu besseren Ergebnissen als selbstständige Versuche, Preisangebote einzuholen und Kompromisse zu finden.

5. Rechtliche Sicherheit

Der Immobilienverkauf bringt viele rechtliche Anforderungen mit sich. Makler sind mit den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen vertraut und sorgen dafür, dass alle notwendigen Dokumente korrekt erstellt und eingereicht werden, wodurch das Risiko rechtlicher Probleme minimiert wird.

6. Zeitersparnis

Private Bemühungen, Ihr Haus zu verkaufen, können schnell zeitintensiv und kostspielig werden. Die Zusammenarbeit mit einem Makler spart Zeit, da er die gesamten Verkaufsprozesse koordiniert. So können sich Eigentümer auf andere wichtige Dinge konzentrieren.

7. Objektive Beratung

Ein Immobilienmakler bietet eine objektive Einschätzung und Beratung, die auf Fakten und Marktdaten basiert. Dies ist besonders hilfreich, um emotionale Entscheidungen zu vermeiden, die den Verkaufsprozess beeinträchtigen könnten.

8. Umfangreiche Dienstleistung

Immobilienmakler bieten oft umfassende Dienstleistungen an, die über den Verkauf hinausgehen. Dazu gehören Beratung zur Wertsteigerung, Unterstützung bei Renovierungen und die Bereitstellung von Kontakten zu Dienstleistern wie Notaren und Handwerkern.

9. Minimierung von Besichtigungsanfragen

Vertrauen Sie dem Profi – Vertrauen Sie Spree Immobilien Beeskow beim Immobilienverkauf. Wir minimieren die Besichtigungsanfragen auf ein notwendiges Maß und unterscheiden frühzeitig zwischen „Guckern“ und ernsthaften Interessenten.

10. Stressreduktion

Verzichten Sie auf Experimente, wie zu hohe Angebotspreise oder Fehler in der Werbung. Sie können zeitraubenden Stress oder Ärger mit „Immobilientouristen“ vermeiden, wenn Sie uns arbeiten lassen. Wir sind ein eingespieltes Team, das Sie nicht nur beim Verkauf unterstützt, sondern auch bei der Erstellung des Energieausweises berät.

11. Detaillierte Checkliste

Zusätzlich bieten wir Ihnen eine detaillierte Checkliste für den Immobilienverkauf an. Diese enthält alle wichtigen Informationen zu den erforderlichen Unterlagen, die Sie für einen effizienten und reibungslosen Verkauf benötigen.

Noch nicht den passenden Makler gefunden?

Jetzt schon! Wir freuen uns auf ein unverbindliches Erstgespräch bei Daniel Türk Immobilien.

Hand klickt auf fiktiven Button mit einer Waage, die für Justiz steht

Gesetze, die Immobilienmakler kennen sollten

„Früher litten wir an Verbrechen, heute an Gesetzen“, so beschrieb es bereits vor 2000 Jahren der römische Historiker Publius Cornelius Tacitus. Auch heute ist es in der Immobilienwirtschaft kaum anders, denn die Vielzahl an Gesetzen und Verordnungen stellt Immobilienmakler vor eine ständige Herausforderung. Für Makler, die erfolgreich in der Vermarktung und Vermittlung tätig sind, ist es daher von entscheidender Bedeutung, die wichtigsten gesetzlichen Grundlagen zu kennen. Hier erhalten Sie einen Überblick über die relevanten Vorschriften im Immobiliengeschäft.

Warum Rechtssicherheit wichtig ist

Ein erfolgreiches Immobiliengeschäft basiert auf klarer rechtlicher Grundlage. Zahlreiche staatliche und länderspezifische Vorschriften, wie etwa das Beurkundungsgesetz (BeurkG) oder die Grundbuchverordnung (GBO), müssen eingehalten werden. Den Überblick zu bewahren, ist oft herausfordernd – umso wichtiger ist es, dass Makler, Verwalter und Eigentümer stets auf dem aktuellen Stand sind und die für ihre Arbeit relevanten Gesetze und Vorschriften kennen.

Wichtige gesetzliche Vorschriften für die Immobilienwirtschaft

Immobilienmakler sollten fundierte Kenntnisse über verschiedene rechtliche Bereiche mitbringen, um Eigentümer und Interessenten optimal zu unterstützen. Zu den wesentlichen Rechtsgrundlagen zählen unter anderem:

  • Immobilienkaufvertragsrecht (§ 311 BGB)
  • Mietrecht
  • Maklerrecht (§§ 652 ff BGB)
  • Immobilienbewertungsverordnung
  • Gebäudeenergiegesetz (GEG)

Zusätzlich sollten Makler mit der Verordnung zur Sicherung der Energieversorgung durch mittelfristig wirksame Maßnahmen (EnSimiMaV), die seit Oktober 2022 in Kraft ist, vertraut sein. Auch wenn diese Verordnung nicht in jedem Fall relevant ist, kann sie bei bestimmten Beratungssituationen hilfreich sein.

Weitere relevante Verordnungen und Richtlinien

Folgende Regelungen sind ebenfalls von Bedeutung:

  • EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO): Diese Richtlinie legt fest, wie personenbezogene Daten verarbeitet werden dürfen und schützt die Rechte der Betroffenen.
  • Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV): Diese Verordnung regelt die Pflichten von Immobilienmaklern, Bauträgern und Darlehensvermittlern und legt Standards für die ordnungsgemäße Verwaltung und Vermittlung fest.
  • Maklerrecht (§ 652 ff BGB): Hier werden die Bedingungen für den Anspruch auf eine Maklerprovision geregelt.
  • Wohnungsvermittlungsgesetz (WoVermittG): Dieses Gesetz regelt die Provision bei der Vermittlung von Wohnraum.

Gesetze gezielt anwenden – je nach Fall

Welche Gesetze und Verordnungen für ein Immobiliengeschäft relevant sind, variiert je nach Situation. Ein kompetenter Makler berät seine Klienten daher stets auf Grundlage seines Fachwissens und bietet Unterstützung in allen Phasen des Verkaufs, der Vermietung oder der Suche nach einer neuen Immobilie. Ein lokaler Experte kann durch seine Marktkenntnisse einen entscheidenden Vorteil bieten.

Möchten Sie Ihre Immobilie verkaufen oder ein neues Zuhause finden? Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie auf Ihrem Weg. Nehmen Sie einfach Kontakt zu uns auf!


Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Alle Geschlechter sind selbstverständlich mitgemeint. Rechtlicher Hinweis: Dieser Text stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bitte wenden Sie sich für konkrete Fragen an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

Blatt Papier mit Minihaus und Schlüssel liegen auf blauem Untergrund

Finanzierung von Immobilien

Individuelle Finanzierungslösungen für Ihren Immobilientraum

Die Wahl der richtigen Finanzierung ist ein entscheidender Schritt beim Erwerb einer Immobilie und bildet das Fundament für einen erfolgreichen Kaufabschluss. Bei Daniel Türk Immobilien verstehen wir, dass die Immobilienfinanzierung zahlreiche Herausforderungen mit sich bringen kann. Daher ist es uns wichtig, Sie auf diesem Weg transparent und vertrauensvoll zu begleiten.

Umfassende Unterstützung beim Immobilienkauf

Unser Ziel ist es, Sie in allen Phasen des Immobilienkaufs kompetent zu unterstützen. Neben der Auswahl der passenden Immobilie bieten wir Ihnen auch Unterstützung bei der Suche nach einer geeigneten Finanzierungslösung an.

Finanzierung von Immobilien: Ein Leitfaden

Die Finanzierung einer Immobilie erfordert sorgfältige Planung und Überlegung. Informieren Sie sich über die verschiedenen Optionen, Zinsen und Fördermöglichkeiten, um die für Sie passende Lösung zu finden. Eine fundierte Entscheidung kann Ihnen helfen, Ihre Traumimmobilie erfolgreich zu finanzieren und langfristige finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Eigenkapital

Eigenkapital ist das Geld, das Sie selbst in die Finanzierung Ihrer Immobilie einbringen. Je höher Ihr Eigenkapitalanteil ist, desto günstiger sind in der Regel die Kreditkonditionen. Viele Banken empfehlen, mindestens 20% des Kaufpreises als Eigenkapital einzubringen, um die monatlichen Raten zu reduzieren und die Gesamtkosten der Finanzierung zu senken.

    Darlehensarten

    • Annuitätendarlehen: Dies ist die gängigste Form der Immobilienfinanzierung. Hier zahlen Sie über die gesamte Laufzeit hinweg gleichbleibende Raten, die Zins und Tilgung enthalten.
    • Tilgungsdarlehen: Bei diesem Modell zahlen Sie eine gleichbleibende Tilgungsrate, während die Zinsen sinken, da sie auf den noch offenen Kreditbetrag berechnet werden. Dies führt zu sinkenden Raten im Laufe der Zeit.
    • Bauspardarlehen: Diese Form der Finanzierung wird oft in Verbindung mit einem Bausparvertrag genutzt. Sie sparen zunächst Geld an und erhalten später ein Darlehen zu festgelegten Konditionen.

    Zinsen

    Die Zinsen für Immobilienkredite sind entscheidend für die Gesamtkosten Ihrer Finanzierung. Es gibt zwei Hauptarten von Zinssätzen:

    • Festzins: Der Zinssatz bleibt für einen festgelegten Zeitraum konstant, was Planungssicherheit bietet.
    • Variabler Zinssatz: Der Zinssatz kann sich während der Laufzeit ändern, was sowohl Vor- als auch Nachteile mit sich bringt.

    Laufzeit

    Die Laufzeit eines Darlehens beträgt in der Regel zwischen 5 und 30 Jahren. Längere Laufzeiten führen zu niedrigeren monatlichen Raten, erhöhen jedoch die Gesamtkosten des Darlehens aufgrund der längeren Zinszahlungen.

    Nebenkosten der Finanzierung

    Bei der Immobilienfinanzierung sollten auch die Nebenkosten berücksichtigt werden, die in der Regel 5–10% des Kaufpreises betragen. Dazu gehören Notarkosten, Grunderwerbsteuer, Grundbuchgebühren und eventuell Maklerprovisionen.

    Fördermöglichkeiten


    Es gibt verschiedene staatliche Förderprogramme, die Käufer unterstützen können. Dazu gehören:

    • KfW-Förderung: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für den Erwerb von Immobilien, besonders im Bereich der Energieeffizienz.
    • Baukindergeld: Für Familien mit Kindern gibt es spezielle Förderungen, die den Erwerb von Wohneigentum erleichtern.

    Beratung durch Experten


    Eine professionelle Finanzierungsberatung ist empfehlenswert, um die besten Optionen zu finden und eine individuelle Lösung zu entwickeln. Durch unser Partnernetzwerk haben wir Zugriff auf qualifizierte Darlehensvermittler, die Ihnen helfen können, die besten Angebote zu vergleichen und auf Ihre persönlichen finanziellen Möglichkeiten einzugehen.

      Profitieren Sie von unserem Netzwerk

      Im Rahmen unseres Finanzierungsservices bieten wir Ihnen eine individuelle Beratung an, in der wir Ihre finanziellen Verhältnisse sowie die spezifischen Rahmenbedingungen Ihrer Wunschimmobilie sorgfältig analysieren. Anschließend stellen wir den Kontakt zu Finanzierungsexpertin Sandra Beuthner aus unserem Netzwerk her. Mit ihrer langjährigen Erfahrung berät sie Sie umfassend und transparent in allen Fragen rund um die Immobilienfinanzierung und erarbeitet gemeinsam mit Ihnen eine Lösung, die genau auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist.

      Dank ihrer Zusammenarbeit mit über 400 Banken hat Sandra die Möglichkeit, Ihnen Sonderkonditionen anzubieten, die über das Standardangebot hinausgehen. Diese maßgeschneiderte Vermittlung kann Ihre Chancen auf eine nachhaltige Finanzierung erheblich verbessern und sicherstellen, dass diese Ihren persönlichen Präferenzen entspricht.

      Unabhängige und vertrauliche Vermittlung

      Es ist uns wichtig zu betonen, dass wir als Immobilienmakler keinen direkten Einfluss auf die Entscheidungen und Konditionen der Finanzierungsinstitute haben. Unsere Rolle besteht in der qualifizierten Vermittlung zwischen Ihnen und den entsprechenden Institutionen, die über die erforderliche Expertise verfügen, um Ihr Vorhaben finanziell zu unterstützen.

      Selbstverständlich behandeln wir alle persönlichen und finanziellen Informationen, die Sie uns anvertrauen, mit höchster Vertraulichkeit. Unser Ziel ist es, dass Sie sich in jedem Schritt des Kaufprozesses sicher und gut beraten fühlen.

      Lassen Sie uns gemeinsam Ihren Traum verwirklichen

      Gemeinsam können wir den Weg zu Ihrer Wunschimmobilie ebnen. Vertrauen Sie auf unsere Expertise und unser Engagement, Ihnen bei der Realisierung Ihres Immobilientraums zur Seite zu stehen. Kontaktieren Sie uns, um in einem persönlichen Gespräch mehr über unsere umfassenden Finanzierungsdienstleistungen zu erfahren.

      Hand mit einem Stift auf Blatt Papier und füllt eine Checkliste aus

      Checkliste: Betriebskosten für Hausbesitzer

      Wer eine Immobilie besitzt, hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten – insbesondere die regelmäßige Begleichung der Betriebskosten. Diese Kosten fallen in unterschiedlichen Intervallen an, oft vierteljährlich oder monatlich. Damit Sie einen klaren Überblick haben und Ihre monatlichen Ausgaben besser planen können, haben wir die wichtigsten Posten für Sie zusammengestellt.

      Die Entscheidung: Selbst nutzen oder vermieten?

      Je nachdem, ob Sie Ihr Haus selbst nutzen oder vermieten möchten, tragen Sie als Eigentümer entweder die Betriebskosten selbst oder können einen Teil dieser Kosten auf die Mieter umlegen. Die Betriebskostenabrechnung erfolgt in der Regel jährlich, wobei die monatlich gezahlten Vorauszahlungen mit den tatsächlichen Verbrauchskosten abgeglichen werden. Beachten Sie jedoch: Einige Kostenarten dürfen laut Gesetz nicht auf die Mieter umgelegt werden.

      Umlagefähige Kosten – Betriebskosten, die Sie an Mieter weitergeben können:

      Nachfolgend finden Sie die Positionen, die in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden dürfen:

      • Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
      • Heizung und Warmwasser (verbrauchsabhängig)
      • Wartung der Heizungsanlage (meist jährlich)
      • Müllabfuhr
      • Straßenreinigung
      • Treppenhausreinigung
      • Gartenpflege
      • Hausmeisterdienste
      • Gemeinschaftsstrom (z.B. für Hauszugänge, Treppenhäuser, Betrieb der Heizung)
      • Versicherungen (Gebäudeversicherung und Haftpflicht für Immobilienbesitzer)
      • Grundsteuer
      • Kabelanschluss oder SAT-Anlage
      • Gemeinschaftsräume (z.B. Waschküchen oder Abstellräume)
      • Wartung von Feuermeldern und Blitzableitern
      • Dachrinnenreinigung
      • Aufzugskosten (Wartung, Betrieb)
      • Sonstige Betriebskosten (beispielsweise Wartung von Außenanlagen)

      Nicht umlagefähige Kosten – Betriebskosten, die Sie als Eigentümer tragen müssen:

      Einige Betriebskosten können nicht auf die Mieter umgelegt werden und bleiben in Ihrer Verantwortung:

      • Verwaltungskosten
      • Reparatur- und Instandsetzungskosten
      • Instandhaltungskosten
      • Kosten bei Leerstand
      • Steuern (außer der Grundsteuer, die umgelegt werden darf)

      Fragen zu Betriebskosten? Wir beraten Sie gerne.

      Wenn Sie Fragen zu Betriebskosten haben oder den Verkauf Ihrer Immobilie in Erwägung ziehen, stehen wir Ihnen mit kompetentem Rat zur Seite.


      Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Weibliche und andere Geschlechteridentitäten sind selbstverständlich mitgemeint. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bei spezifischen Anliegen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

      vorgehaltene Hand mit einem Schlüssel und Schlüsselanhänger, der ein Haus abbildet

      Checkliste: Unterlagen für den Immobilienkauf

      Der Erwerb einer Immobilie ist eine bedeutende Entscheidung, die zahlreiche bürokratische Schritte erfordert. Sowohl von der Bank als auch vom Verkäufer und Notar werden verschiedene Unterlagen benötigt, um den Kaufprozess zu ermöglichen. Damit Sie nichts übersehen und der Immobilienkauf reibungslos verläuft, haben wir für Sie eine umfassende Checkliste zusammengestellt.

      Unterlagen für die Bank

      Um eine Immobilienfinanzierung zu erhalten, müssen Sie der Bank eine Reihe von Unterlagen vorlegen:

      • Beidseitige Kopie Ihres Personalausweises
      • Die letzten 3 Gehaltsabrechnungen zur Nachweise Ihrer Einkommenssituation
      • Letzter Einkommensteuerbescheid
      • Bescheinigung über das aktuelle Beschäftigungsverhältnis
      • Belege zu vorhandenem Eigenkapital (z. B. Kontoauszüge)
      • Nachweis bei bereits bestehendem Darlehen
      • Schufa-Selbstauskunft mit Vermögensnachweis
      • Nachweise über personengebundene Versicherungen
      • Mitteilung über Insolvenzverfahren oder Vergleichsverfahren (falls zutreffend)

      Wenn Sie selbständig sind, benötigen Sie zusätzliche Unterlagen:

      • Handelsregisterauszug
      • Betriebswirtschaftliche Auswertung
      • Bilanz mit Gewinn- und Verlustermittlung
      • Letzte Steuererklärung inklusive Jahressteuerbescheid
      • Gesellschaftervertrag

      Erst wenn folgende Dokumente vorliegen, kann die Bank die Finanzierung gewähren:

      • Kaufvertrag
      • Grundbuchauszug
      • Lageplan
      • Fotos der Immobilie (Exposé)
      • Wohnflächenberechnung
      • Baukostenberechnung
      • Baubeschreibung
      • Baugenehmigungen
      • Nebenkostenberechnungen
      • Erschließungskosten
      • Eigenleistungen
      • Teilungserklärung (bei Eigentumswohnungen)

      Unterlagen für den Verkäufer

      Um den Verkauf abzuwickeln, muss der Verkäufer ebenfalls bestimmte Unterlagen bereitstellen:

      • Finanzierungsbestätigung von der Bank
      • Schufa-Selbstauskunft

      Unterlagen für den Notar

      • Grundbuchauszug
      • Grundschulden, Hypotheken, Darlehen
      • Übergabetermin
      • Informationen zum Immobilienmakler
      • Liste des übernommenen Inventars
      • Unterlagen zur Finanzierung
      • Ausweis (zur Identitätsfeststellung)
      • Steuer-Identifikationsnummer

      Wir unterstützen Sie beim Immobilienkauf

      Sind Sie auf der Suche nach Ihrer Traumimmobilie oder benötigen Unterstützung beim Immobilienkauf? Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, beraten Sie zu den besten Finanzierungsoptionen und begleiten Sie durch den gesamten Kaufprozess. Kontaktieren Sie uns!

      Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Alle Geschlechteridentitäten sind selbstverständlich mitgemeint. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

      Bunte Schaufel steckt im Sand, dahinter Berge

      Baulasten: Ein Überblick

      Baulasten sind öffentlich-rechtliche Verpflichtungen, die bestimmte Einschränkungen oder Auflagen für einBaulasten sind öffentlich-rechtliche Verpflichtungen, die bestimmte Einschränkungen oder Auflagen für ein Grundstück mit sich bringen. Sie werden im sogenannten Baulastenverzeichnis festgehalten und können eine erhebliche Rolle bei der Planung, Nutzung oder dem Kauf eines Grundstücks spielen. Nachfolgend finden Sie eine prägnante Zusammenstellung der wichtigsten Punkte.

      Was ist das Baulastenverzeichnis?

      Das Baulastenverzeichnis ist ein öffentlich geführtes Register, das Baulasten auf einem Grundstück dokumentiert. Beispiele sind:

      • Abstandsflächenbaulasten: Sicherstellung von Mindestabständen zur Bebauung.
      • Erschließungsbaulasten: Verpflichtung zur Bereitstellung von Zufahrten oder Versorgungsleitungen.
      • Stellplatzbaulasten: Bereitstellung von Parkplätzen.

      Diese Verpflichtungen werden von den Eigentümern eingegangen und bleiben auch bei einem Verkauf bestehen.

      Warum ist die Einsicht wichtig?

      • Für Käufer: Baulasten können die Nutzung des Grundstücks einschränken und den Wert mindern. Eine Einsicht vor dem Kauf schützt vor bösen Überraschungen.
      • Für Verkäufer: Das Wissen um bestehende Baulasten hilft, realistische Preise anzusetzen und den Verkaufsprozess transparent zu gestalten.

      Wo wird das Baulastenverzeichnis geführt?

      Das Verzeichnis wird von den Baubehörden der Kommunen geführt. Eine Ausnahme bildet Bayern: Dort gibt es kein eigenes Baulastenverzeichnis, stattdessen erfolgt die Eintragung als Grunddienstbarkeit im Grundbuch.

      Wer darf Einsicht nehmen?

      • Grundstückseigentümer: Uneingeschränkt.
      • Kaufinteressenten: Mit Nachweis eines berechtigten Interesses (z. B. Vollmacht des Eigentümers).

      Eine schriftliche Bestätigung oder ein offizieller Auszug ist empfehlenswert, um Nutzungseinschränkungen oder Wertminderungen zu vermeiden.

      Kosten der Einsicht

      Die Gebühren variieren je nach Kommune und Art der Auskunft:

      • Vor-Ort-Einsicht: Oft kostenlos oder geringe Gebühren.
      • Schriftlicher Auszug: Beispiele: Köln bis zu 150 €, Hannover ca. 20 €, Stuttgart 41,40 € je Viertelstunde Bearbeitungszeit.

      Unterschied zum Grundbuch

      • Grundbuch: Privatrechtlich, geführt vom Grundbuchamt, enthält Eigentumsverhältnisse, Grundschulden, Wegerechte.
      • Baulastenverzeichnis: Öffentlich-rechtlich, geführt von der Kommune, dokumentiert Bauvorschriften wie Abstandsflächen oder Stellplatzauflagen.

      Fazit

      Das Baulastenverzeichnis gibt Aufschluss über öffentlich-rechtliche Einschränkungen eines Grundstücks und ist essenziell für Kauf- und Verkaufsentscheidungen. Die Prüfung durch Fachleute und Behörden ist besonders bei regional unterschiedlichen Regelungen unabdingbar.

      Chemisches Glas mit blauer und lilaner Wolke

      Altlastenauskunft und Baulastenauskunft: Wichtige Informationen für Käufer und Verkäufer von Grundstücken

      1. Altlastenauskunft

      Was ist die Altlastenauskunft?

      Die Altlastenauskunft informiert über mögliche Umweltbelastungen eines Grundstücks, wie etwa Schadstoffe im Boden oder Grundwasser. Diese Auskunft hilft dabei, Risiken im Zusammenhang mit Altlasten zu erkennen und die Auswirkungen auf den Grundstückswert zu bewerten.

      Warum ist die Altlastenauskunft wichtig?

      • Wertminderung: Belastungen durch Altlasten können den Wert eines Grundstücks erheblich beeinträchtigen. Die Altlastenauskunft hilft, solche Risiken frühzeitig zu identifizieren.
      • Sachmängelhaftung: Sie dient als Grundlage für die Sachmängelhaftung im Grundstückskaufvertrag, sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Grundstücksverkehr.

      Vorteile der Altlastenauskunft für Verkäufer

      • Transparenz: Eine Altlastenauskunft, die keine Belastungen oder nur geringe Risiken zeigt, stärkt das Vertrauen der Käufer und erleichtert den Verkaufsprozess.
      • Vermeidung von Streitigkeiten: Mit einer vorliegenden Auskunft können spätere Reklamationen oder Preisnachlässe vermieden werden.

      Wie erhält man eine Altlastenauskunft?

      • Antragstellung beim Umweltamt, in dem das Grundstück verzeichnet ist.
      • Voraussetzung: Berechtigtes Interesse, z.B. beim geplanten Kauf oder Bauvorhaben.
      • In Städten mit industrieller Nutzung, wie Frankfurt, ist die Altlastenauskunft besonders relevant.

      Altlasten in Frankfurt und anderen städtischen Gebieten

      • Viele Flächen in städtischen Gebieten wurden industriell genutzt oder liegen in Bereichen mit Auffüllungen.
      • Eine detaillierte Prüfung und Abwägung der Informationen durch das Umweltamt ist erforderlich, um einen Altlastenverdacht zu bestätigen.

      2. Baulastenauskunft

      Was ist die Baulastenauskunft?

      Die Baulastenauskunft gibt Aufschluss über öffentlich-rechtliche Verpflichtungen, die auf einem Grundstück lasten. Dazu gehören z.B. Baurechte, Zufahrtsrechte oder Versorgungsanschlüsse, die den Grundstückseigentümer betreffen können.

      Warum ist die Baulastenauskunft wichtig?

      • Bauplanung und -genehmigung: Vor dem Bau eines Projekts müssen mögliche Baulasten berücksichtigt werden, um sicherzustellen, dass alle rechtlichen Vorgaben eingehalten werden.
      • Vertragsabschlüsse: Käufer sollten vor dem Kauf informiert sein, ob Baulasten auf dem Grundstück existieren, um unvorhergesehene Verpflichtungen zu vermeiden.

      Wofür wird die Baulastenauskunft benötigt?

      • Bauplanung und -genehmigung: Sie gibt Auskunft, ob bestimmte Auflagen oder Sonderregelungen beachtet werden müssen, die bei der Beantragung einer Baugenehmigung berücksichtigt werden müssen.
      • Kauf und Verkauf von Grundstücken: Käufer erhalten die nötigen Informationen, um den Grundstückswert realistisch einzuschätzen und finanzielle oder rechtliche Verpflichtungen zu vermeiden.
      • Finanzierung: Banken verlangen oft eine Baulastenauskunft, bevor sie eine Finanzierung genehmigen, um sicherzustellen, dass das Grundstück keine unvorhergesehenen Belastungen aufweist.

      Wie erhält man eine Baulastenauskunft?

      • Die Baulastenauskunft wird bei der zuständigen Baubehörde (oft dem lokalen Bauamt) beantragt.
      • Angaben zum Grundstück, wie Lage und Flurstücksnummer, sind erforderlich.
      • Je nach Gemeinde können unterschiedliche Verfahren und Gebühren gelten.

      3. Vorteile für Verkäufer

      Altlastenauskunft

      • Vertrauensaufbau: Die Vorlage einer Altlastenauskunft, die keine oder nur geringfügige Umweltbelastungen aufzeigt, stärkt das Vertrauen potenzieller Käufer.
      • Reibungsloser Verkaufsprozess: Klare Informationen über Altlasten vermeiden spätere Verhandlungen oder Preisnachlässe aufgrund unerwarteter Umweltprobleme.

      Baulastenauskunft

      • Rechtliche Klarheit: Die Baulastenauskunft sorgt dafür, dass potenzielle Käufer vorab wissen, ob auf dem Grundstück Baulasten lasten. Dies fördert eine schnelle und reibungslose Transaktion.
      • Vermeidung späterer rechtlicher Probleme: Die Kenntnis von Baulasten schützt vor zukünftigen Streitigkeiten und rechtlichen Verpflichtungen, die erst nach dem Kauf zum Tragen kommen könnten.

      Beispielhafte Vorteile eines Verkäufers, der eine Baulastenauskunft einholt:

      • Der Notar wird im Kaufvertrag auf die Einsichtnahme in das Altlasten- und Baulastenkataster hinweisen. Dieser Schritt wird in aller Regel im Vertrag festgehalten.
      • Verkäufer schaffen so Klarheit und ermöglichen eine schnellere Vertragsabwicklung.

      4. Fazit: Weshalb diese Auskünfte für Käufer und Verkäufer unverzichtbar sind

      Altlastenauskunft und Baulastenauskunft sind entscheidende Werkzeuge im Grundstücksverkaufsprozess. Sie helfen, Risiken zu minimieren und sorgen dafür, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer gut informiert und rechtlich abgesichert sind. Für Verkäufer ist es vorteilhaft, diese Auskünfte vor dem Verkaufsprozess einzuholen, um potenziellen Käufern Transparenz zu bieten und den Verkaufsablauf zu beschleunigen. Käufer profitieren von diesen Auskünften, indem sie fundierte Entscheidungen treffen und mögliche finanzielle oder rechtliche Belastungen frühzeitig erkennen.Empfohlene Vorgehensweise für Verkäufer:
      Es wird empfohlen, sowohl die Altlasten- als auch die Baulastenauskunft vor dem Verkauf des Grundstücks einzuholen. Diese Informationen helfen, den Wert des Grundstücks realistisch einzuschätzen und bieten dem Käufer die nötige Sicherheit. Dadurch wird der Verkaufsprozess transparenter und reibungsloser, was für beide Seiten von Vorteil ist.