Bleistift mit Radiergummi liegt auf einem karierten Notizblock mit Spirale. Hinter dem Bleistift ein zusammengeknülltes Papier

Typische Fehler beim Immobilienverkauf vermeiden

Der Verkauf einer Immobilie ist kein einfaches Unterfangen. Schnell eine Anzeige in den Online-Portalen einstellen und auf den schnellen Verkauf hoffen, reicht meist nicht aus. Viele Verkäufer machen Fehler, die den Verkaufsprozess unnötig in die Länge ziehen oder finanzielle Einbußen mit sich bringen. Hier sind die häufigsten Fallstricke und wie Sie diese vermeiden können:

1. Falscher Angebotspreis

Viele Verkäufer glauben, dass sie mit einer Online-Bewertung den Wert ihrer Immobilie genau einschätzen können und verzichten auf eine professionelle Bewertung vor Ort. Zudem schlagen einige Verkäufer vorsorglich noch einige tausend Euro auf den Preis, um Verhandlungsspielraum zu haben. Das Problem: Ein überhöhter Preis schreckt potenzielle Käufer ab. Gerade in einem Markt, in dem die Nachfrage hoch ist und Käufer die Immobilienangebote sehr genau vergleichen, kann ein zu hoher Preis den Verkaufsprozess deutlich verlängern.

Eine zu lange Marktpräsenz kann zudem den Eindruck vermitteln, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Dadurch wird es häufig nötig, den Preis im Verlauf der Vermarktung mehrfach zu senken – oft mit dem Ergebnis, dass die Immobilie letztendlich zu einem niedrigeren Preis verkauft werden muss als ursprünglich gewünscht. Eine realistische Preiseinschätzung durch einen Immobilienprofi ist daher essenziell.

2. Fehlende oder unvollständige Unterlagen

Unvollständige Unterlagen sind ein häufiger Stolperstein beim Immobilienverkauf. Viele Verkäufer wissen nicht genau, welche Dokumente benötigt werden und welche rechtlichen Konsequenzen das Fehlen bestimmter Unterlagen haben kann. Ein Beispiel ist der Energieausweis, der spätestens bei der Besichtigung vorliegen muss. Fehlt dieser, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro.

Auch Wohnflächenberechnungen sind häufig unvollständig oder nach veralteten Berechnungsstandards erstellt. Vor Inkrafttreten der Wohnflächenverordnung (WoFlV) 2004 wurde die Wohnfläche oft nach der 1983 außer Kraft gesetzten DIN Norm 283 berechnet. Fehlerhafte oder veraltete Berechnungen können zu Problemen und Strafen führen, wenn sie nicht korrekt dokumentiert sind. Hier ist es sinnvoll, einen Immobilienexperten hinzuzuziehen, der sicherstellt, dass alle relevanten Unterlagen den rechtlichen Vorgaben entsprechen.

3. Besichtigungstouristen statt ernsthafte Interessenten

Besichtigungen sind oft sehr zeitintensiv, insbesondere wenn es sich bei den Interessenten um sogenannte „Besichtigungstouristen“ handelt – Personen, die sich die Immobilie ansehen möchten, ohne ernsthaftes Kaufinteresse zu haben. Viele Immobilienverkäufer sind sich unsicher, wie sie diese Interessenten im Vorfeld aussortieren können. Dadurch entsteht ein hoher Aufwand und der Verkaufsprozess kann sich in die Länge ziehen.

Virtuelle 360-Grad-Besichtigungen bieten eine effektive Möglichkeit, das Interesse potenzieller Käufer vorab zu testen. Wer sich ernsthaft für die Immobilie interessiert, ist in der Regel bereit, seine Kontaktdaten zu hinterlassen, um eine virtuelle Tour zu starten oder das Exposé anzufordern. Ein erfahrener Makler kann mit den richtigen Tools und Erfahrungen helfen, echte Interessenten von den „Touristen“ zu trennen und so den Verkaufsprozess effizienter zu gestalten.

4. Fehlende Unterstützung bei der Vermarktung

Nicht jeder Immobilienverkäufer hat die nötige Zeit oder das Wissen, um den Verkaufsprozess professionell zu organisieren und zu überwachen. Die richtige Vermarktungsstrategie, eine gezielte Ansprache der Zielgruppe und eine hochwertige Präsentation der Immobilie sind entscheidend, um den Verkauf erfolgreich und zügig abzuschließen. Ein Immobilienprofi kennt die typischen Fallstricke und kann helfen, alle wichtigen Punkte zu berücksichtigen.

Unser Tipp: Wenn Sie unsicher sind oder Unterstützung bei der Vermarktung Ihrer Immobilie benötigen, kontaktieren Sie uns. Wir beraten Sie gern und begleiten Sie durch den gesamten Verkaufsprozess – von der Bewertung über die Unterlagenbeschaffung bis hin zur Auswahl qualifizierter Kaufinteressenten.

Hand hält Taschenrechner, dahinter ein Fächer mit 100 € Scheinen und im Hintergrund ein Haus, welches sich im Bau befindet

So viel Immobilie können Sie sich von Ihren Mietzahlungen leisten

Der Traum von den eigenen vier Wänden ist bei vielen Deutschen nach wie vor ungebrochen. Die Vorstellung, die monatliche Miete gegen eine Kaufrate einzutauschen, weckt bei vielen die Hoffnung auf mehr Unabhängigkeit und ein langfristiges Zuhause. Doch wie viel Immobilie kann man sich tatsächlich leisten, wenn man seine Miete durch eine monatliche Rate ersetzt? Eine Untersuchung des Magazins Focus liefert überraschende Antworten und beleuchtet die regionalen Unterschiede in Deutschland.

Eine interessante Studie

Das Magazin Focus hat alle 400 deutschen Städte und Landkreise unter die Lupe genommen und berechnet, wie viel Wohnfläche man sich mit den aktuellen Mietkosten leisten könnte, wenn man anstelle der Miete eine Kaufrate für eine Immobilie bezahlt. Die Berechnung basiert auf verschiedenen Szenarien, bei denen monatliche Raten von 500, 750, 1.000, 1.250, 1.500 und 2.000 Euro zugrunde gelegt wurden. Diese Monatsraten wurden unter Berücksichtigung von aktuellen Durchschnittszinsen (4 %) und einer Tilgung von 2 % berechnet. Zusätzlich wurde ein Eigenkapitalanteil von 20 % des Kaufpreises berücksichtigt, was dem gängigen Standard entspricht.

Was kann man sich für 500 Euro leisten?

Mit einer monatlichen Rate von nur 500 Euro wird das eigene Heim in hochpreisigen Städten zu einer echten Herausforderung. In München zum Beispiel würde sich für diese Rate lediglich eine Wohnung von etwa 11 Quadratmetern kaufen lassen – eine Fläche, die gerade ausreicht, um ein kleines Zimmer zu bewohnen. In anderen Städten wie Köln oder Frankfurt würde sich für diesen Betrag nur eine sehr kleine Wohnung im mittleren zweistelligen Quadratmeterbereich finanzieren lassen.

Doch die Rechnung sieht in ländlicheren Gegenden oder kleineren Städten deutlich besser aus. Im Vogtlandkreis in Sachsen beispielsweise könnte man für die gleiche monatliche Rate von 500 Euro eine 116 Quadratmeter große Eigentumswohnung erwerben. Diese Unterschiede machen deutlich, wie stark die Immobilienpreise je nach Region variieren.

Die sieben großen Städte

In den großen Metropolen Deutschlands – München, Berlin, Frankfurt, Hamburg, Köln, Düsseldorf und Stuttgart – ist es besonders schwierig, sich mit einem kleinen Budget eine eigene Immobilie zu leisten. Selbst mit einem monatlichen Budget von 2.000 Euro würde man in diesen Städten nur zwischen 46 und 85 Quadratmetern Wohnfläche bekommen. Die hohen Preise und die starke Nachfrage führen dazu, dass diese Städte für viele Menschen eine große Hürde auf dem Weg zum Eigenheim darstellen.

Mittelgroße Städte: Mehr für weniger

Viel besser sieht die Situation in mittelgroßen Städten aus. Hier ist es wesentlich leichter, für die gleiche monatliche Rate deutlich mehr Wohnfläche zu bekommen. In Städten wie Salzgitter, Bremerhaven, Gelsenkirchen oder Chemnitz könnte man mit einer monatlichen Rate von 500 Euro bereits 60 Quadratmeter und mit einer Rate von 1.000 Euro sogar 124 bis 134 Quadratmeter finanzieren. Ab einer Rate von 2.000 Euro sind hier sogar 249 bis 268 Quadratmeter möglich. Diese Zahlen verdeutlichen, dass die Kaufkraft in kleineren Städten erheblich höher ist als in den großen Ballungsräumen.

Finanzierungsgrenzen und Erschwinglichkeit

Um zu ermitteln, was für eine Immobilie erschwinglich ist, wird in der Regel das Haushaltsnettoeinkommen zugrunde gelegt. Banken gehen davon aus, dass Käufer etwa ein Fünftel des Kaufpreises durch Eigenkapital beisteuern können und eine monatliche Belastung von maximal einem Drittel des Nettoeinkommens zumutbar ist. Diese Bedingungen sind oft ausschlaggebend dafür, ob ein Käufer in der Lage ist, eine Immobilienfinanzierung zu erhalten oder nicht.

Für Verkäufer von Immobilien wichtig

Auch für Immobilienverkäufer ist die Focus-Studie von Interesse. Sie gibt Aufschluss darüber, welche Preise für potenzielle Käufer aktuell erschwinglich sind. Immobilienbesitzer, die ihre Wohnung oder ihr Haus verkaufen möchten, sollten wissen, wie sich der Markt derzeit verhält und wie die Preise in bestimmten Regionen wahrgenommen werden.

Ein erfahrener Immobilienmakler kennt die Preise und das Angebot in seiner Region genau und kann sowohl Verkäufern als auch Käufern bei der Preisfindung und der richtigen Einschätzung der Marktsituation unterstützen.

Wir helfen Ihnen, Ihr Traumhaus zu finden

Sind Sie auf der Suche nach einer bezahlbaren Immobilie und möchten wissen, wie Sie Ihre monatliche Rate sinnvoll für den Kauf einer eigenen Wohnung oder eines Hauses nutzen können? Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite und vermitteln Ihnen bei Bedarf auch einen unabhängigen Finanzierungsberater, der Sie optimal bei der Finanzierung unterstützt.

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Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Alle Geschlechter sind selbstverständlich mitgemeint.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Viele weiß gestrichene Häuser mit roten Dächern an einem Hang

Immobilien kaufen und verkaufen – stressfrei (Schritt-für-Schritt-Anleitung)

Wir bei Daniel Türk Immobilien haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Immobilienverkauf transparent und verständlich zu gestalten. Unser Ziel ist es, Sie bei der Vermarktung Ihrer Immobilie umfassend zu unterstützen. Wir wissen, dass der Kauf oder Verkauf einer Immobilie oft als komplex und undurchsichtig wahrgenommen wird, und stehen Ihnen deshalb mit unserem Fachwissen und unserer praktischen Erfahrung zur Seite.

1. Erstbesprechung und Immobilienbesichtigung

Wir beginnen mit einer persönlichen Besichtigung Ihrer Immobilie. Dabei können Sie uns alle wichtigen Fakten und Details zur Immobilie mitteilen. Wir haben eine Liste der benötigten Unterlagen vorbereitet, und sollten Unterlagen fehlen, übernehmen wir gerne die Organisation und Beschaffung.

2. Erstellung des Maklervertrags

Nachdem wir die Besichtigung abgeschlossen haben, erstellen wir einen Maklervertrag. Dieser wird Ihnen ausführlich erklärt. Unser Honorar für den Verkauf Ihrer Immobilie beträgt 3,57 % inklusive gesetzlicher Mehrwertsteuer, der Käufer trägt denselben Anteil.

3. Dokumentation und Digitalisierung

Alle relevanten Dokumente und Unterlagen werden von uns digitalisiert, um sie weiterverarbeiten zu können. Dies sorgt für einen reibungslosen und strukturierten Verkaufsprozess.

4. Behördliche Angelegenheiten und Bewertung

Wir kümmern uns um die Erledigung behördlicher Angelegenheiten und ermitteln den Verkaufswert Ihrer Immobilie. Auch die Erstellung eines Energieausweises gehört zu unseren Dienstleistungen.

5. Erstellung des Exposés

Unser Team erstellt ein ansprechendes Exposé, das die Vorzüge Ihrer Immobilie ins beste Licht rückt und potenzielle Käufer anspricht.

6. Online-Marketing

Wir schalten Anzeigen auf verschiedenen Online-Portalen, um Ihre Immobilie einer breiten Käuferschaft zu präsentieren.

7. Interessentenprüfung

Die Zahlungsfähigkeit potenzieller Interessenten wird von uns überprüft, um sicherzustellen, dass nur ernsthafte Käufer in Frage kommen.

8. Besichtigungstermine

Wir vereinbaren und koordinieren Besichtigungstermine, um potenziellen Käufern die Immobilie vor Ort zu zeigen.

9. Preisverhandlungen

Während des gesamten Prozesses führen wir Preisverhandlungen mit den Interessenten und setzen uns für die besten Konditionen für Sie ein.

10. Notartermin und Übergabe

Wir bereiten alles für den Notartermin vor und stimmen alle Details ab. Nach erfolgreichem Verkauf kümmern wir uns um die Übergabe an den neuen Eigentümer.

11. Laufende Kommunikation

Während des gesamten Prozesses halten wir Sie als Verkäufer regelmäßig über alle Schritte auf dem Laufenden.

Schritt für Schritt Anleitung

„Stressfrei Immobilien verkaufen & kaufen“ haben wir uns zur Aufgabe gemacht, den Immobilienverkauf transparent und verständlich zu erläutern.

Unser Ziel ist es, Sie bei der Vermarktung Ihres Hauses zu unterstützen, da wir wissen, dass dies in der aktuellen Marktlage für Privatpersonen eine Herausforderung darstellen kann. Gerne stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung und helfen Ihnen dabei, eine gezielte Vermarktungsstrategie zu entwickeln.

Der Kauf bzw. Verkauf einer Immobilie wird immer wieder als komplexer und undurchsichtiger Vorgang von den beteiligten Parteien wahrgenommen. Dies liegt unter anderem an den vielen Fachbereichen (z. B. Marketing, Recht, Fotografie), die von einer Immobilientransaktion tangiert werden.

Mit unserem Fachwissen und unserer praktischen Erfahrung als Immobilienmakler möchten wir Eigentümer:innen und potenzielle Käufer:innen eine Hilfestellung geben.

Unsere Zusammenarbeit wird wie folgt ablaufen:

Wir werden Ihre Immobilie gemeinsam vor Ort besichtigen. Sie können uns alle wichtigen Fakten und Details zur Immobilie mitteilen. Ich habe Ihnen eine Liste der benötigten Unterlagen beigefügt. Für den Fall, dass Unterlagen fehlen, übernehmen wir gerne die Organisation und Beschaffung. Alle relevanten Dokumente und Unterlagen werden von uns digitalisiert, um sie weiterzuverarbeiten. Zudem werden wir einen Maklervertrag erstellen, den wir Ihnen ausführlich erklären werden. Unser Honorar für den Verkauf Ihrer Immobilie beträgt 3,57% zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Der Käufer trägt denselben Anteil.

Sobald alle Dokumente und Unterlagen beschafft sind, beginnen wir mit unserer eigentlichen Arbeit.

Hier sind die wichtigsten Punkte im Überblick:

• Erledigung behördlicher Angelegenheiten
• Bewertung/Ermittlung des Verkaufswerts
• Erstellung eines Energieausweises
• Erstellung eines Exposés
• Erstellen von Anzeigen für verschiedene Online-Portale
• Überprüfung der Zahlungsfähigkeit potenzieller Interessenten
• Vereinbarung und Koordination von Besichtigungsterminen
• Preisverhandlungen mit den Interessenten
• Vorbereitung und Abstimmung auf den Notartermin
• Vorbereitungen für die Übergabe an den neuen Eigentümer

Gleichzeitig werden wir Ihre Immobilie potenziellen Kunden präsentieren, die bereits bei uns registriert und geprüft sind. Wir halten Sie als Verkäufer regelmäßig über alle Schritte auf dem Laufenden.
Vielen Dank für Ihre schnelle Rückmeldung.

Es gibt viele Situationen, die den Verkauf einer Immobilie notwendig machen.

Einige Verkäufer entscheiden sich, keinen Makler zu beauftragen.
Diese Eigentümer sollten sicher sein, dass sie genügend Kompetenz haben, um den Verkaufsprozess eigenständig zu bewältigen.

Die Beauftragung eines Maklers macht den Immobilienverkauf deutlich einfacher. Unsere Aufgaben umfassen weit mehr als nur den Verkauf vor Ort.

Der Immobilienverkauf kann sich als langwierig und kompliziert erweisen. Ein Makler kann bei diesem Problem Abhilfe schaffen.

Der Einsatz eines Maklers, der schon bei der ersten Besichtigung anwesend ist, kann einen erheblichen Einfluss auf die Entscheidung des potenziellen Käufers haben. Aber der Maklervertrag ist nicht nur für den Käufer vorteilhaft.

Häufig machen Eigentümer unabsichtlich ärgerliche Fehler bei einem privaten Hausverkauf.

Möchten Sie wissen, was Ihre Immobilie wirklich wert ist?

Nehmen Sie direkt hier mit uns Kontakt auf: https://daniel-türk-immobilien.de/kontakt/

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Brauner Schimmel auf Stein

Schimmelbefall in der Wohnung und Präventionsmaßnahmen

Schimmel in der Wohnung ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern stellt auch eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der Bewohner dar. Die Bildung von Schimmel ist meist eine Folge von zu hoher Luftfeuchtigkeit und mangelnder Belüftung. In dieser Ausarbeitung werden die Ursachen von Schimmelbefall sowie präventive Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmelbildung behandelt.

Ursachen von Schimmelbefall

Schimmel entsteht in erster Linie durch eine erhöhte Luftfeuchtigkeit in der Wohnung. Pro Tag kann ein durchschnittlicher 4-Personen-Haushalt etwa 12 Liter Wasser in Form von Wasserdampf erzeugen – sei es durch Duschen, Kochen oder die Atmung. Wenn diese feuchte Luft nicht ausreichend abgeführt wird, setzt sich die Feuchtigkeit an kalten Wandflächen oder in schlecht belüfteten Ecken ab und fördert das Wachstum von Schimmel. Besonders in Altbauten ohne ausreichende Dämmung oder in Bereichen mit schlechter Luftzirkulation, wie hinter Möbeln an Außenwänden, kann sich Feuchtigkeit stauen und Schimmel begünstigen.

Darüber hinaus kann unzureichende Belüftung durch undichte Fugen und Fenster dazu führen, dass feuchte Luft nicht richtig abgeführt wird. In modernen Gebäuden, die besser gedämmt und daher dichter sind, ist der natürliche Luftaustausch durch Undichtigkeiten nicht mehr gegeben. Daher ist kontrolliertes Lüften unerlässlich, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Belüftung als präventive Maßnahme

Die richtige Belüftung ist der Schlüssel zur Vermeidung von Schimmel. Ein effektiver Luftaustausch sorgt dafür, dass die verbrauchte, feuchte Luft durch frische Außenluft ersetzt wird. Dabei gibt es verschiedene Lüftungsmethoden, die je nach baulichen Gegebenheiten und Wettereinflüssen unterschiedlich effektiv sind.

  1. Stoßlüftung
    Bei der Stoßlüftung wird das Fenster vollständig geöffnet, sodass ein starker Luftaustausch stattfindet. In den Wintermonaten dauert es zwischen 5 und 10 Minuten, bis die verbrauchte Raumluft durch frische Außenluft ersetzt wird. Im Sommer kann dieser Prozess länger dauern, etwa 25 bis 30 Minuten, je nach Temperatur und Windverhältnissen.
  2. Querlüftung
    Die Querlüftung ist besonders effektiv und energiesparend, da sie durch das Öffnen von Fenstern auf gegenüberliegenden Seiten des Raums eine schnelle und gründliche Belüftung ermöglicht. Auch hier ist es wichtig, die Lüftungsdauer auf wenige Minuten zu begrenzen, um Energieverluste zu vermeiden.
  3. Kipplüftung
    Bei der Kipplüftung bleibt das Fenster in einem gekippten Zustand. Diese Methode ist jedoch wenig effektiv, da es bis zu 60 Minuten dauert, bis die verbrauchte Luft vollständig ausgetauscht ist. Zudem kann die Kipplüftung zu unnötigem Energieverlust und einer Auskühlung der Innenräume führen, was die Bildung von Kondenswasser und Schimmel begünstigen kann. Die Kipplüftung ist daher nur in den warmen, unbeheizten Monaten oder für kurzfristige Belüftungsmaßnahmen zu empfehlen.

Vermeidung von Schimmelbildung durch bauliche Maßnahmen

In Altbauten mit schlechter Dämmung entstehen kalte Wandoberflächen, die eine ideale Grundlage für Schimmel sind. Möbel, die direkt an Außenwänden stehen, verhindern die Luftzirkulation und lassen die Wandoberflächen auskühlen. Um dies zu vermeiden, sollten Möbel nicht direkt an Außenwände gestellt werden. Insbesondere Möbel in Räumen über unbeheizten Bereichen wie Kellern oder Tiefgaragen sollten gut belüftet werden, um eine Feuchtigkeitsansammlung zu verhindern.

Richtige Lüftungstechniken zur Schimmelprävention

Zur richtigen Lüftung gehört nicht nur das Öffnen der Fenster, sondern auch eine regelmäßige Kontrolle der Luftfeuchtigkeit. In der Heizperiode sollte die relative Luftfeuchtigkeit in der Wohnung zwischen 40 und 60 % liegen, um Schimmelbildung vorzubeugen. Ein Thermo-Hygrometer, das für wenig Geld erhältlich ist, hilft dabei, die Luftfeuchtigkeit zu überwachen und sicherzustellen, dass sie in einem gesunden Bereich bleibt.

Ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6 kann dabei helfen, die richtige Lüftungsmethode für eine Wohnung zu bestimmen. Dieses Konzept berücksichtigt bauliche Gegebenheiten, Grundriss und Nutzungsart der Wohnung und stellt sicher, dass der notwendige Luftaustausch erfolgt, um Feuchtigkeit und Schimmel zu vermeiden.

Maßnahmen zur Eigensanierung bei Schimmelbefall

Falls Schimmel bereits in der Wohnung aufgetreten ist, sollte dieser schnell und richtig entfernt werden, um gesundheitliche Risiken zu minimieren. Bei der Eigensanierung gilt es, einige Punkte zu beachten:

  • Staub vermeiden: Staub sollte nicht aufgewirbelt werden. Stattdessen sollte man Schimmel mit einem feuchten Tuch abwischen.
  • Schimmel auf glatten Flächen: Auf glatten Oberflächen wie Wänden oder Fliesen sollte der Schimmel mit Haushaltsreinigern entfernt werden.
  • Poröse Oberflächen: Bei porösen Materialien wie Tapeten oder Wänden ist es ratsam, den Schimmel mit Alkohol (70-80 %) oder Seifenlauge zu entfernen.
  • Chemische Mittel vermeiden: Auf den Einsatz von chemischen Spezialmitteln mit Fungiziden oder Chlorverbindungen sollte verzichtet werden, da sie gesundheitsschädlich sein können.
  • Textilien: Textilien sollten entweder professionell gereinigt oder entsorgt werden, da Schimmel oft nicht vollständig entfernt werden kann.

Fazit

Schimmel in der Wohnung kann durch eine Vielzahl von Faktoren entstehen, insbesondere durch hohe Luftfeuchtigkeit und unzureichende Belüftung. Die richtige Lüftung, insbesondere durch Stoß- oder Querlüftung, sowie bauliche Maßnahmen wie eine ausreichende Dämmung und die Vermeidung von Möbeln an kalten Wänden, sind entscheidend, um Schimmelbildung zu verhindern. Zudem ist es wichtig, die Luftfeuchtigkeit regelmäßig zu überwachen und gegebenenfalls ein Lüftungskonzept zu erstellen. Sollte es bereits zu Schimmelbefall gekommen sein, ist eine fachgerechte Entfernung notwendig, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.

Unterschrift auf einem Blatt Papier und in linken oberen Ecke ein Haus mit Schlüssel

Kaufvertrag und Notartermin beim Immobilienverkauf

Grundlegendes zum Notartermin

  • Jeder Immobilienverkauf muss in Deutschland notariell beurkundet werden, um rechtswirksam zu sein. Die Kosten für den Notar und das Grundbuch trägt in der Regel der Käufer, daher wird das Notariat üblicherweise von diesem ausgewählt.
  • Ein strukturiertes Formular für die Notarbeauftragung ist sinnvoll, um alle relevanten Informationen für die Kaufvertragsabwicklung gebündelt bereitzustellen.
  • Die notarielle Abwicklung eines Immobilienverkaufs kann komplex sein und umfasst zahlreiche Schritte.
  • Die Höhe der Notar- und Grundbuchkosten richtet sich nach dem Kaufpreis und ist gesetzlich geregelt.
  • Alle wichtigen Absprachen, die den Verkauf betreffen, sollten dem Notar mitgeteilt werden, damit sie im Kaufvertrag berücksichtigt werden.

Inhalt dieser Seite

  1. Der Ablauf der notariellen Kaufvertragsabwicklung
  2. Die Auswahl des Notariats
  3. Die Beauftragung des Notars
  4. Wichtige Punkte im Kaufvertrag
  5. Ablauf des Beurkundungstermins
  6. Notar- und Grundbuchkosten
  7. Weitere Hinweise für den Notartermin

Der Ablauf der notariellen Kaufvertragsabwicklung

Der Kauf einer Immobilie in Deutschland erfordert eine notarielle Beurkundung, um sowohl Käufer als auch Verkäufer rechtlich abzusichern. Die notarielle Abwicklung umfasst in der Regel folgende Schritte:

  1. Beauftragung des Notariats: Käufer und Verkäufer entscheiden gemeinsam über das Notariat und beauftragen dieses mit der Erstellung eines Vertragsentwurfs.
  2. Erstellung des Kaufvertragsentwurfs: Nachdem alle erforderlichen Informationen vorliegen, wird der Entwurf innerhalb weniger Tage vom Notar erstellt und den Parteien zur Durchsicht zur Verfügung gestellt.
  3. Vorbesprechung und Terminvereinbarung: Offene Fragen oder Änderungswünsche können vorab geklärt werden, und ein Termin für die notarielle Beurkundung wird vereinbart.
  4. Beurkundungstermin: Der Notar verliest den Vertrag und erläutert ggf. Besonderheiten. Am Ende unterschreiben beide Parteien den Kaufvertrag.
  5. Auflassungsvormerkung: Zum Schutz des Käufers wird eine Vormerkung im Grundbuch eingetragen, die den bevorstehenden Eigentumswechsel markiert.
  6. Verzicht auf Vorkaufsrecht: Das Notariat holt gegebenenfalls den Verzicht auf ein Vorkaufsrecht der Gemeinde ein.
  7. Zustimmung der Verwaltung (bei Wohnungseigentum): Falls erforderlich, sorgt das Notariat für die Zustimmung des Verwalters zur Veräußerung.
  8. Grundschuldabwicklung: Alte Grundschulden werden gegebenenfalls gelöscht oder neue für die Käuferseite eingetragen.
  9. Grunderwerbsteuer: Nach Zahlung der Grunderwerbsteuer stellt das Finanzamt die Unbedenklichkeitsbescheinigung aus, die Voraussetzung für die Eigentumsumschreibung ist.
  10. Kaufpreiszahlung: Der Notar informiert rechtzeitig über die Fälligkeit und Zahlungsdetails des Kaufpreises.
  11. Übergabe der Immobilie: Nach Zahlung des Kaufpreises erfolgt die Übergabe.
  12. Eigentumsumschreibung: Das Notariat veranlasst die Eigentumsübertragung im Grundbuch. Diese kann einige Wochen in Anspruch nehmen.

Auswahl des Notariats

Die Wahl des Notariats bleibt den Vertragsparteien überlassen, wobei das Notariat eine unparteiische Rolle einnimmt. Traditionell übernimmt der Käufer die Notargebühren und wählt dementsprechend meist das Notariat. In der Regel wird ein Notariat in der Nähe der Immobilie bevorzugt, da hier der direkte Zugang zum zuständigen Amtsgericht und entsprechende Kontakte bestehen. Bevorzugen Sie ein bestimmtes Notariat, können Sie dies dem Käufer als Vorschlag unterbreiten.

Beauftragung des Notars

Zur Erstellung des Kaufvertragsentwurfs benötigt das Notariat verschiedene Informationen, die vom Käufer und Verkäufer bereitgestellt werden müssen. Diese umfassen Angaben zu den Vertragsparteien, zur Immobilie sowie Details zum Kaufpreis und zur Übergabe. Bei Teil- oder Wohnungseigentum sind zudem Informationen zur Verwaltung und zu eventuell vorhandenen Stellplätzen relevant.

Der Kaufvertrag

Ein notarieller Kaufvertrag für eine Immobilie ist umfassend und besteht aus einer Vielzahl von Regelungen. Üblicherweise enthält der Vertrag Abschnitte zu den Vertragsparteien, dem Kaufgegenstand, dem Kaufpreis, dem Übergabezeitpunkt und der Finanzierung. Der Vertrag wird in der Regel auf Basis von Mustervorlagen erstellt und an den jeweiligen Immobilienverkauf angepasst. Offene Punkte können im Rahmen der Beurkundung besprochen und geklärt werden.

Diese Informationen dienen als Leitfaden für einen reibungslosen Ablauf des Immobilienverkaufs und geben Ihnen einen umfassenden Überblick über die einzelnen Schritte des Verkaufsprozesses bis hin zur Eigentumsumschreibung.

Hand klickt auf fiktives Haus mit Glühlampe

Immobilie selbst verwalten oder einen Profi beauftragen?

Die Verwaltung einer vermieteten Immobilie ist komplex und zeitintensiv. Die Zusammenarbeit mit einem professionellen Immobilienverwalter bietet zahlreiche Vorteile, von der fachlichen Expertise über Zeitersparnis bis hin zur rechtlichen Sicherheit. Eigentümer profitieren von einer effizienten und rentablen Verwaltung, die den langfristigen Erfolg ihrer Investition sichert.

  1. Fachkenntnis und Erfahrung Immobilienverwalter verfügen über umfassende Kenntnisse des Immobilienmarktes und der rechtlichen Rahmenbedingungen. Sie sind in der Lage, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sich positiv auf den Wert und die Rentabilität der Immobilie auswirken.
  2. Zeitersparnis Die Verwaltung einer vermieteten Immobilie kann zeitaufwendig sein, insbesondere bei der Suche nach Mietern, der Koordination von Reparaturen und der Bearbeitung von Mieteranfragen. Ein professioneller Verwalter übernimmt diese Aufgaben und entlastet den Eigentümer.
  3. Wirtschaftliche Effizienz Durch ihre Marktkenntnis können Immobilienverwalter optimale Mietpreise festlegen und Strategien zur Kostenkontrolle entwickeln. Dies erhöht die Rentabilität der Immobilie und minimiert Leerstände.
  4. Professionelle Vermietung Ein erfahrener Immobilienverwalter hat Zugang zu einem Netzwerk von potenziellen Mietern und kann professionelle Marketingstrategien nutzen, um die Immobilie schnell und erfolgreich zu vermieten.
  5. Konfliktlösung Bei Konflikten mit Mietern oder Nachbarn kann ein Immobilienverwalter als neutrale Instanz agieren und Konflikte professionell und sachlich lösen. Dies trägt zu einem harmonischen Wohnumfeld und langfristigen Mietverhältnissen bei.
  6. Rechtssicherheit Die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben ist entscheidend, um rechtlichen Problemen vorzubeugen. Professionelle Verwalter sind stets über Änderungen im Mietrecht informiert und können sicherstellen, dass die Immobilie konform verwaltet wird.

Werterhaltung Durch regelmäßige Wartung und Instandhaltung trägt ein professioneller Verwalter dazu bei, den Wert der Immobilie langfristig zu erhalten oder sogar zu steigern. Dies ist besonders wichtig in einem sich ständig verändernden Immobilienmarkt.

Hand hält Papierhaus in Hand, dahinter männliche Person unscharf

Warum ein Immobilienmakler?

Die Beauftragung eines Immobilienmaklers bietet zahlreiche Vorteile, die den Verkaufsprozess erheblich erleichtern und optimieren können. Mit unserer Expertise und Unterstützung stellen wir sicher, dass Ihr Immobilienverkauf reibungslos verläuft und Sie den besten Preis für Ihre wertvollen Erinnerungen erzielen.

Der Immobilienverkauf – eine der wichtigsten Entscheidungen Ihres Lebens

Beim Verkauf Ihrer Immobilie geht es nicht nur um erhebliche Summen, sondern auch um ganz private Erinnerungen und ein Stück aus Ihrem Leben. Gehen Sie mit Ihrer Immobilie genauso wenig leichtfertig um wie mit Ihrer Gesundheit. Legen Sie Ihre Immobilie in die Hände eines Fachmanns und vermeiden Sie die vermeintlich kleinen Fehler, die Ihnen schnell über den Kopf wachsen können.

1. Marktkenntnis

Immobilienmakler verfügen über umfassende Kenntnisse des lokalen Marktes, einschließlich Preisentwicklungen, Trends und Besonderheiten. Diese Expertise ermöglicht eine realistische Einschätzung des Marktwerts Ihrer Immobilie und hilft, den besten Preis zu erzielen.

2. Professionelle Vermarktung

Ein Makler nutzt effektive Marketingstrategien, um Ihre Immobilie potenziellen Käufern oder Mietern ansprechend zu präsentieren. Dazu gehören hochwertige Fotos, ansprechende Exposés und die Nutzung verschiedener Verkaufsplattformen, wodurch die Sichtbarkeit und Attraktivität der Immobilie erhöht wird.

3. Zugang zu einem Netzwerk

Immobilienmakler haben Zugang zu einem breiten Netzwerk von potenziellen Käufern, Investoren und anderen Fachleuten. Dies kann den Verkaufsprozess beschleunigen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, den passenden Käufer zu finden.

4. Verhandlungsführung

Ein erfahrener Makler übernimmt die Verhandlungsführung mit potenziellen Käufern oder Mietern. Professionelle Verhandlungen führen oft zu besseren Ergebnissen als selbstständige Versuche, Preisangebote einzuholen und Kompromisse zu finden.

5. Rechtliche Sicherheit

Der Immobilienverkauf bringt viele rechtliche Anforderungen mit sich. Makler sind mit den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen vertraut und sorgen dafür, dass alle notwendigen Dokumente korrekt erstellt und eingereicht werden, wodurch das Risiko rechtlicher Probleme minimiert wird.

6. Zeitersparnis

Private Bemühungen, Ihr Haus zu verkaufen, können schnell zeitintensiv und kostspielig werden. Die Zusammenarbeit mit einem Makler spart Zeit, da er die gesamten Verkaufsprozesse koordiniert. So können sich Eigentümer auf andere wichtige Dinge konzentrieren.

7. Objektive Beratung

Ein Immobilienmakler bietet eine objektive Einschätzung und Beratung, die auf Fakten und Marktdaten basiert. Dies ist besonders hilfreich, um emotionale Entscheidungen zu vermeiden, die den Verkaufsprozess beeinträchtigen könnten.

8. Umfangreiche Dienstleistung

Immobilienmakler bieten oft umfassende Dienstleistungen an, die über den Verkauf hinausgehen. Dazu gehören Beratung zur Wertsteigerung, Unterstützung bei Renovierungen und die Bereitstellung von Kontakten zu Dienstleistern wie Notaren und Handwerkern.

9. Minimierung von Besichtigungsanfragen

Vertrauen Sie dem Profi – Vertrauen Sie Spree Immobilien Beeskow beim Immobilienverkauf. Wir minimieren die Besichtigungsanfragen auf ein notwendiges Maß und unterscheiden frühzeitig zwischen „Guckern“ und ernsthaften Interessenten.

10. Stressreduktion

Verzichten Sie auf Experimente, wie zu hohe Angebotspreise oder Fehler in der Werbung. Sie können zeitraubenden Stress oder Ärger mit „Immobilientouristen“ vermeiden, wenn Sie uns arbeiten lassen. Wir sind ein eingespieltes Team, das Sie nicht nur beim Verkauf unterstützt, sondern auch bei der Erstellung des Energieausweises berät.

11. Detaillierte Checkliste

Zusätzlich bieten wir Ihnen eine detaillierte Checkliste für den Immobilienverkauf an. Diese enthält alle wichtigen Informationen zu den erforderlichen Unterlagen, die Sie für einen effizienten und reibungslosen Verkauf benötigen.

Noch nicht den passenden Makler gefunden?

Jetzt schon! Wir freuen uns auf ein unverbindliches Erstgespräch bei Daniel Türk Immobilien.

Hand mit einem Stift auf Blatt Papier und füllt eine Checkliste aus

Checkliste: Betriebskosten für Hausbesitzer

Wer eine Immobilie besitzt, hat nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten – insbesondere die regelmäßige Begleichung der Betriebskosten. Diese Kosten fallen in unterschiedlichen Intervallen an, oft vierteljährlich oder monatlich. Damit Sie einen klaren Überblick haben und Ihre monatlichen Ausgaben besser planen können, haben wir die wichtigsten Posten für Sie zusammengestellt.

Die Entscheidung: Selbst nutzen oder vermieten?

Je nachdem, ob Sie Ihr Haus selbst nutzen oder vermieten möchten, tragen Sie als Eigentümer entweder die Betriebskosten selbst oder können einen Teil dieser Kosten auf die Mieter umlegen. Die Betriebskostenabrechnung erfolgt in der Regel jährlich, wobei die monatlich gezahlten Vorauszahlungen mit den tatsächlichen Verbrauchskosten abgeglichen werden. Beachten Sie jedoch: Einige Kostenarten dürfen laut Gesetz nicht auf die Mieter umgelegt werden.

Umlagefähige Kosten – Betriebskosten, die Sie an Mieter weitergeben können:

Nachfolgend finden Sie die Positionen, die in der Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden dürfen:

  • Wasserversorgung und Abwasserentsorgung
  • Heizung und Warmwasser (verbrauchsabhängig)
  • Wartung der Heizungsanlage (meist jährlich)
  • Müllabfuhr
  • Straßenreinigung
  • Treppenhausreinigung
  • Gartenpflege
  • Hausmeisterdienste
  • Gemeinschaftsstrom (z.B. für Hauszugänge, Treppenhäuser, Betrieb der Heizung)
  • Versicherungen (Gebäudeversicherung und Haftpflicht für Immobilienbesitzer)
  • Grundsteuer
  • Kabelanschluss oder SAT-Anlage
  • Gemeinschaftsräume (z.B. Waschküchen oder Abstellräume)
  • Wartung von Feuermeldern und Blitzableitern
  • Dachrinnenreinigung
  • Aufzugskosten (Wartung, Betrieb)
  • Sonstige Betriebskosten (beispielsweise Wartung von Außenanlagen)

Nicht umlagefähige Kosten – Betriebskosten, die Sie als Eigentümer tragen müssen:

Einige Betriebskosten können nicht auf die Mieter umgelegt werden und bleiben in Ihrer Verantwortung:

  • Verwaltungskosten
  • Reparatur- und Instandsetzungskosten
  • Instandhaltungskosten
  • Kosten bei Leerstand
  • Steuern (außer der Grundsteuer, die umgelegt werden darf)

Fragen zu Betriebskosten? Wir beraten Sie gerne.

Wenn Sie Fragen zu Betriebskosten haben oder den Verkauf Ihrer Immobilie in Erwägung ziehen, stehen wir Ihnen mit kompetentem Rat zur Seite.


Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Weibliche und andere Geschlechteridentitäten sind selbstverständlich mitgemeint. Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bei spezifischen Anliegen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

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Gebäudeenergiegesetz (GEG): Ein Überblick

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) ist ein zentrales Element der deutschen Energiepolitik und dient der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden. Es tritt als Nachfolger des Energieeinspargesetzes (EnEG), des Energieeinsparverordnung (EnEV) und des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) in Kraft und vereint diese Regelungen unter einem Dach.

Das Gebäudeenergiegesetz stellt einen entscheidenden Schritt in Richtung nachhaltiger Bau- und Sanierungspraktiken dar. Es bietet klare Rahmenbedingungen für Eigentümer, Investoren und Planer, um den Energieverbrauch von Gebäuden zu reduzieren und gleichzeitig den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern. Für Immobilienbesitzer ist es wichtig, sich über die Vorgaben des GEG zu informieren, um rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen zur Einhaltung der Energiestandards zu ergreifen.

Wenn Sie Fragen zum Gebäudeenergiegesetz haben oder Unterstützung bei der Umsetzung benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Ziele des GEG

Das GEG verfolgt mehrere wichtige Ziele:

  1. Reduzierung des Energieverbrauchs: Durch die Festlegung von energetischen Mindestanforderungen soll der Energiebedarf von Neubauten und Bestandsgebäuden gesenkt werden.
  2. Förderung erneuerbarer Energien: Das Gesetz fordert den Einsatz erneuerbarer Energien bei der Wärmeversorgung von Gebäuden, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu verringern.
  3. Klimaschutz: Das GEG unterstützt die Erreichung der Klimaziele der Bundesregierung, indem es dazu beiträgt, die CO2-Emissionen im Gebäudesektor signifikant zu reduzieren.

Wichtige Regelungen

Das GEG enthält eine Vielzahl von Regelungen, die sowohl für Neubauten als auch für Bestandsgebäude relevant sind:

  1. Energetische Anforderungen: Neubauten müssen bestimmte energetische Standards erfüllen, die durch den sogenannten „Primärenergiebedarf“ und den „Transmissionswärmeverlust“ definiert sind. Diese Anforderungen sind je nach Gebäudetyp und Nutzung unterschiedlich.
  2. Sanierungsmaßnahmen: Für Bestandsgebäude gibt es Vorgaben zur Durchführung von Sanierungsmaßnahmen. Bei größeren Renovierungen müssen die energetischen Standards des GEG eingehalten werden.
  3. Energieausweis: Der Energieausweis bleibt ein wichtiges Instrument zur Transparenz im Immobilienmarkt. Er zeigt potenziellen Käufern oder Mietern die energetische Qualität eines Gebäudes auf und muss bei Verkauf oder Vermietung vorgelegt werden.
  4. Erneuerbare Energien: Das Gesetz fordert, dass ein bestimmter Anteil der benötigten Wärmeenergie aus erneuerbaren Quellen stammen muss. Dies kann durch Solarthermie, Biomasse oder andere nachhaltige Technologien erreicht werden.

Ausnahmen und Übergangsfristen

Das GEG sieht auch Ausnahmen und Übergangsfristen vor. Bestimmte Gebäude, wie denkmalgeschützte Objekte oder Gebäude, die vor einem bestimmten Datum errichtet wurden, können unter bestimmten Bedingungen von den Anforderungen befreit werden. Auch bei umfassenden Sanierungen kann es individuelle Regelungen geben, die den Eigentümern mehr Spielraum bieten.

Was ist ein Energieausweis und wofür brauche ich ihn?

Was ist ein Energieausweis?


Der Energieausweis ist ein wichtiges Dokument, das die energetische Effizienz eines Gebäudes bewertet und es potenziellen Käufern oder Mietern ermöglicht, verschiedene Immobilien miteinander zu vergleichen. Bei der Vermietung oder dem Verkauf einer Immobilie müssen Eigentümer auf Anfrage einen gültigen Energieausweis bereitstellen, es sei denn, es handelt sich um besondere Ausnahmen wie denkmalgeschützte Gebäude oder Objekte, die abgerissen werden sollen.

Bedeutung und Risiken:


Das Fehlen eines gültigen Energieausweises kann für Eigentümer zu erheblichen Bußgeldern von bis zu 15.000 € führen, insbesondere wenn der Nachweis bei Verkauf oder Vermietung nicht erbracht wird.

Arten von Energieausweisen:

  1. Verbrauchsausweis:
    Dieser Ausweis basiert auf den tatsächlichen Energieverbrauchsdaten der letzten drei Jahre. Er zeigt, wie der Energieverbrauch von verschiedenen Faktoren wie dem Nutzungsverhalten der Bewohner und den Witterungsbedingungen beeinflusst wird.
  2. Bedarfsausweis:
    Der Bedarfsausweis bewertet den voraussichtlichen Energiebedarf eines Gebäudes unter standardisierten Bedingungen. Er berücksichtigt die verwendeten Baumaterialien, die Größe des Gebäudes sowie die technische Ausstattung.

Welcher Energieausweis ist erforderlich?


Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen oder vermieten möchten, ist ein Energieausweis unerlässlich. Je nach Baujahr und Art des Gebäudes kann entweder ein Bedarfsausweis oder ein Verbrauchsausweis notwendig sein.

Unsere Unterstützung:


Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, um Ihnen bei der Beschaffung des passenden Energieausweises für Ihre Immobilie zu helfen. Sprechen Sie uns an, um weitere Informationen und Unterstützung zu erhalten!