Mehrfamilienhäuser im Sonnenuntergang

Immobilien als Kapitalanlage – lohnt sich das?

Was versteht man unter Anlageimmobilien?

Anlageimmobilien bezeichnen Immobilien, die nicht primär vom Eigentümer selbst genutzt werden, sondern als Investition dienen. Hierbei liegt der Fokus auf einer erwarteten Wertsteigerung oder stabilen Werterhaltung, während Mieteinnahmen einen regelmäßigen Cashflow generieren. Zu den Anlageimmobilien zählen verschiedene Arten von Immobilien, darunter:

  • Wohnhäuser oder Eigentumswohnungen
  • Gewerbeimmobilien
  • Mischimmobilien (Kombinationen aus Wohn- und Geschäftsräumen)

Auch Anteile an offenen oder geschlossenen Immobilienfonds gehören zu Anlageimmobilien. Immobilien sind in Deutschland ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, wobei der Immobilienmarkt im Jahr 2017 knapp 500 Milliarden Euro Umsatz verzeichnete, was rund 18 % der deutschen Bruttowertschöpfung ausmachte. Der Markt in Deutschland ist ebenso dynamisch wie in anderen europäischen Ländern wie Österreich oder der Schweiz, insbesondere in den Ballungszentren.

Unterschied zwischen Anlageimmobilien und selbstgenutzten Immobilien

Der wesentliche Unterschied zwischen Anlageimmobilien und selbstgenutzten Immobilien liegt im Nutzungsverhalten. Anlageimmobilien werden gezielt zur Generierung von Einnahmen durch Vermietung oder Verpachtung genutzt, während selbstgenutzte Immobilien dem persönlichen Wohn- oder Arbeitszweck dienen. Obwohl auch selbstgenutzte Immobilien im Wert steigen können, ist dies eher ein Nebeneffekt und nicht das primäre Ziel.

Wenn ein Eigentümer in seiner Immobilie wohnt, jedoch einen Teil davon vermietet, zählt dieser Bereich trotzdem als Anlageimmobilie, da die Vermietung als Einnahmequelle genutzt wird.

Warum wird in Anlageimmobilien investiert?

Immobilien sind eine attraktive Anlageform, da Raum stets benötigt wird. Hier sind einige der Hauptgründe, warum in Immobilien investiert wird:

  1. Inflationsschutz: Immobilien verlieren nicht an Wert durch Inflation. Während Geld an Kaufkraft einbüßen kann, steigen Immobilienwerte, besonders in gefragten Metropolregionen wie München, Frankfurt oder Berlin.
  2. Rendite: Regelmäßige Einnahmen aus Miete und Pacht sorgen für einen positiven Cashflow. Die Mieteinnahmen decken nicht nur die Kosten für Verwaltung und Instandhaltung, sondern erwirtschaften auch Überschüsse.
  3. Wertsteigerung: In dynamischen Märkten wie Ballungszentren gewinnen Immobilien stetig an Wert, wodurch sie sich langfristig als gewinnbringende Investition erweisen.
  4. Steuervorteile: Immobilien bieten zahlreiche steuerliche Vergünstigungen in Deutschland, sowohl beim Kauf als auch bei der Bewirtschaftung und dem Wiederverkauf.
  5. Unabhängigkeit: Der Besitz einer Immobilie gibt finanzielle Unabhängigkeit und erlaubt dem Eigentümer, diese selbst zu nutzen oder zu vermieten.
  6. Stabilität: Immobilien stellen einen greifbaren Wert dar, im Gegensatz zu vielen anderen, abstrakten Anlageformen wie Aktien oder Startup-Investitionen.

Formen von Immobilieninvestments

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in Immobilien zu investieren:

  • Direkter Kauf: Der Erwerb einer Immobilie als Kapitalanlage bietet volle Kontrolle, jedoch auch die Verantwortung für Verwaltung und Risiken.
  • Immobilienaktien: Anteile an börsennotierten Immobilienunternehmen bieten Zugang zum Immobilienmarkt, jedoch hängt der Ertrag von der Aktienkursentwicklung ab.
  • Immobilienanleihen: Hierbei handelt es sich um festverzinsliche Wertpapiere, die Kapital an Immobilienunternehmen leihen und dadurch Erträge generieren.
  • Immobilienfonds: Offene oder geschlossene Fonds bieten eine Möglichkeit, breit gestreut in Immobilien zu investieren, ohne die direkte Verantwortung für einzelne Objekte zu tragen.
  • Crowdinvesting: Diese relativ neue Investitionsform ermöglicht es Kleinanlegern, über Online-Plattformen mit kleinen Beträgen in konkrete Immobilienprojekte zu investieren.

Vorteile von Immobilieninvestments

Immobilien bieten nicht nur Schutz vor Inflation, sondern auch regelmäßige Einnahmen und langfristige Wertsteigerung. Die Hauptchancen liegen in der Erwirtschaftung von Renditen durch Mieteinnahmen und der soliden Wertentwicklung, besonders in Ballungszentren. Bei Investitionen in Immobilien ist es jedoch ratsam, sich gründlich und unabhängig beraten zu lassen, um die bestmögliche Strategie zu verfolgen.

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