Handschlag vor einem Haus

Was einen erfolgreichen Abschluss beim Immobilienverkauf stört

Ein Immobilienverkauf ist oft ein komplexer Prozess, bei dem viele Details beachtet werden müssen. Schon kleine Fehler können weitreichende Folgen haben, die den Verkaufsabschluss gefährden und möglicherweise juristische Konsequenzen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall muss ein Anwalt hinzugezogen werden, um Streitigkeiten zu klären. Hier sind die häufigsten Verkaufsfehler und wie Sie diese vermeiden können:

Fehler 1: Falsche oder fehlende Angaben

Gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen Käufern und Verkäufern sind keine Seltenheit und entstehen oft durch fehlerhafte Angaben in Verkaufsunterlagen wie Exposés oder Kaufverträgen. Selbst kleine Ungenauigkeiten, etwa beim Baujahr oder bei der Nutzungsart der Immobilie, können weitreichende Folgen haben. Ein Beispiel: Fehlt die baurechtliche Genehmigung für die Nutzung der Räume zu Wohn- oder Gewerbezwecken, kann der Käufer Schadensersatzansprüche geltend machen. In einem weiteren Fall führte eine falsche Angabe des Baujahres zur Rückabwicklung des Kaufvertrags. Ein erfahrener Immobilienprofi weiß, wie wichtig vollständige und korrekte Angaben sind, und unterstützt Verkäufer dabei, unnötigen Verhandlungsstress zu vermeiden.

Fehler 2: Auswahl nicht solventer Käufer

Ein häufig unterschätztes Risiko beim Immobilienverkauf ist die Bonität des Käufers. Ohne professionelle Bonitätsprüfung besteht die Gefahr, dass der Käufer die Finanzierung nicht aufbringen kann und der Vertrag rückabgewickelt werden muss. Besonders bei Privatverkäufen fehlt oft das Know-how oder die Möglichkeit, eine gründliche Bonitätsprüfung durchzuführen. Ein Makler hingegen kann mithilfe von Bonitätschecks und Erfahrungswerten sicherstellen, dass nur seriöse und zahlungsfähige Käufer in Betracht gezogen werden. So lassen sich spätere Finanzierungsschwierigkeiten und damit verbundene Vertragsprobleme vermeiden.

Fehler 3: Falscher Angebotspreis

Ein überhöhter Angebotspreis kann den Verkaufsprozess erheblich verzögern. Gerade in Zeiten steigender Kosten achten Käufer besonders auf den Preis und sind nicht bereit, überzogene Forderungen zu akzeptieren. Ein zu hoher Preis kann dazu führen, dass die Immobilie lange am Markt bleibt, was potenzielle Interessenten abschreckt und den Verkaufswert letztendlich mindert. Andersherum bedeutet ein zu niedriger Preis, dass der Verkäufer finanzielle Einbußen hinnehmen muss. Eine professionelle Immobilienbewertung hilft, den Marktwert der Immobilie realistisch einzuschätzen und somit den besten Preis zu erzielen.

Warum ein erfahrener Makler hilft

Verkäufer ohne ausreichende Marktkenntnisse oder Erfahrung laufen Gefahr, teure Fehler zu begehen. Ein professioneller, lokal vernetzter Makler kennt die typischen Stolperfallen und begleitet Sie durch den gesamten Verkaufsprozess. Von der Preisermittlung über die Bonitätsprüfung bis hin zur korrekten Dokumentation – er sorgt dafür, dass alle relevanten Schritte reibungslos und rechtssicher ablaufen.

Haben Sie Fragen zum Immobilienverkauf? Kontaktieren Sie uns. Wir stehen Ihnen beratend zur Seite und unterstützen Sie bei jedem Schritt des Verkaufsprozesses.


Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir das generische Maskulinum. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten sind dabei selbstverständlich mitgemeint.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine individuelle Steuer- oder Rechtsberatung dar. Bei konkreten Anliegen wenden Sie sich bitte an einen Rechtsanwalt oder Steuerberater.

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